Chat Box
- hubert : So Jungs und Mädels, dann werden wir mal die "Tage des Donners" 2012 eröffnen! ....see you.
- Hekl : @Charly-also der Verkäufer deiner goldenen Kette hat dich reingelegt....hab kein einziges Goldkörnchen entdeckt...
- Charly : @Gast 8806. Hekl's, Harry und ich fahren nach Kaibitz, Abfahrt ca. 9Uhr Ergenzingen (blaue Lagune). Beim Stammtisch heute Abend kommt der eine oder andere noch dazu.
- Michael : QCharly-Stell´dir vor,Du gehst einen trinken-steigst auf und stellst fest,die goldene Kette ist weg.l
- guest_8806 : Wer geht eigentlich alles nach Kaibitz ? Und wann fahrt ihr ?
- Hekl : bloos net
- Harry : Ha,ha - meinsch der buzzt des Gold weg ;-)
- Hekl : @Charly- aber ja nich' reinigen !!!
- Charly : @ Hekl, habe aus sicherer Quelle erfahren, dass Du ein Gerät zum Antriebsketten nieten hast. Kann ich am Freitag damit meine (vergoldete) Kette nieten?
- Hekl : @Crashy - neee, es sind lauter Wilde Hengste.
- Crashy : @Hekl - hmmm pass auf das nicht nur lauter Seepferdchen drin sind, wie bei mir das immer war!
- Hekl : @Harry-Werkstatt erfolgreich verlassen. Morgen schau ich mal ob auch alle Pferdchen wieder d'rin sind.
- Charly : @-Heiner was isch los mit Dir? keine Reaktion auf Kaibitz.
- Harry : @Hekl- wie weit bisch mit deiner "Dicken"
- Harry : Mon - @Michael- Danke , die Saison kann ohne Berg beginnen ;-)
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Ausfahrt zum Laverda Treffen Breganze 2007
Geschrieben von: Administrator Freitag, den 08. Januar 2010 um 12:58 Uhr
Donnerstag Abend 17.30 Uhr; pünktlich zur Fahrt nach Breganze sind alle Wolken der letzten Tage verschwunden.
Nach 298 km unspektakulärer Fahrt über die Autobahn und den Fernpass erreichten wir kurz nach 20 Uhr Imst, unser heutiges Ziel.
Gut ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt ging es am nächsten Morgen auf die 318 km lange Strecke nach Breganze. Für die Fahrt über das Timmelsjoch nach Meran benötigten wir lediglich 2 Stunden, da die gefürchteten Autoschlangen nicht unterwegs waren. Erst am Kalterer See verdichtete sich der Verkehr , jedoch nur für wenige Kilometer, sodass wir kurz nach Mittag schon in Trento waren. Jetzt kam für uns der angenehmste Teil der Fahrt. Da die Temperaturen nun schon deutlich über 30° lagen kamen die Wälder des Trentino gerade rechtzeitig. Über unzählige Kurven schraubten wir uns von Levico Terme nach Carbonare hinauf. Nach der üblichen „cafe macchiato et aqua minerale“ – Pause entwickelte sich die Weiterfahrt zu einer regelrechten Kurvenorgie ohne jeglichen Ansatz einer Geraden. Die Verkehrsdichte auf dem Weg über den Passo di Vezzena kann man getrost mit 1 Fahrzeug pro 30 km angeben. In Asiago wartete dann jedoch wieder die Zivilisation auf uns bevor wir uns über unzählige Serpentinen ins Flachland nach Breganze hinuntergleiten liessen.
Auf der Piazza in Breganze bewegt sich nichts. Das Thermometer in der Bar zeigt 38° an und draussen unter einem Sonnenschirm sitzen bewegungslos drei Laverderisti mit eisgekühltem Cola. Also setzen wir uns auch unter den Schirm für einen kurzen Plausch sowie leichte Bewegungen - rechts Cola und links Zigarette (wieso sehe ich eigentlich beim Betrachten meiner Sitzbank immer einen Eierkocher ? ). Nach einer Stunde haben wir uns dann doch dazu überwunden den Zeltplatz zu suchen. Die Beschilderung führte uns zum Sportplatz wo wir als Erste unser Zelt aufschlugen. Von der Platzwärterin liessen wir uns noch erklären wo man sich heute Abend trifft ({mosimage}) bevor wir uns in der Dusche abkühlten. Nach einem längeren Spaziergang erreichten wir später die Pizzeria Argentina wo bis spät in die Nacht mit vielen Bekannten geplaudert wurde.
Am nächsten Morgen ( inzwischen standen auch ein paar Zelte auf dem Platz ), nach ausgiebigem Frühstück, ging’s zur Ausschreibung. Die Piazza füllte sich zusehends mit Laverdas und gegen 11.00 Uhr starteten wir zur ca. 100 km langen Ausfahrt. Es wurde eine nicht alltägliche Tour wo schon nach einigen 100 Metern der erste Stop auf dem Programm stand: Besichtigung der Breganzer Weinkellerei mit Weinprobe. Danach wurde die Menge in mehrere Gruppen mit ca. 15 – 20 Motorrädern aufgeteilt und es ging in flottem Tempo durch die Bergdörfer ( die einheimischen Tourguides kannten das Wort Geschwindigkeitbegrenzung nur aus den Büchern ). Nach ca. einer Stunde Fahrzeit wurde auf einem Bauernhof eine Pause gemacht. Zu Wurst, Käse und Saurem gab es erneut einen italienischen Tropfen in weiss und rot. Das der Weingenuss wohl zur Erhöhung des Mutes diente wurde uns auf den folgenden Kilometern bewusst. Auf kleinen Nebenstrassen voller Kurven schraubten wir uns mit erhöhter Geschwindigkeit durch die Berge bis zu einem Höhenrestaurant bei Asiago. Diesesmal gab es zu unserer Verwunderung keinen Wein, nein, Bier mit Schinken und Melone war angesagt. Der Rückweg nach Breganze wurde nun mit der ganzen Gruppe unternommen, was immer wieder für staunende und winkende Zaungäste sorgte und natürlich auch länger wartende Autofahrer an den Kreuzungen.
Zurück in Breganze gab es zunächst wieder etwas gegen den Durst bevor Piero Laverda einen Vortrag zur Geschichte von Laverda hielt wobei auch viele ehemalige Mitarbeiter und Rennfahrer vorgestellt wurden und aus dem Nähkästchen plauderten. Bei dieser Präsentation überraschte uns Piero mit einem Geschenk und den besten Wünschen für eine baldige Genesung an Charly, der beim Oldtimerrennen in Spa stürzte und sich dabei schwer verletzte.
Abends wurde dann noch einmal die gute italienische Küche getestet bevor wir dann am nächsten Tag über Reschen- und Arlbergpass wieder nach Hause in den Regen fuhren.
Berich von Hekl (Bilder von der Tour sind in der Bildergalerie)








